Der RADIO700-Adventskalender 2017 

Jeden Tag um 12.40 Uhr öffnet unsere Adventsreporterin Isabelle Jauernich ein Türchen unseres Adventskalenders für Sie. In diesem Jahr sind darin Rezepte aus allen Teilen der Welt versteckt. Eines haben diese alle gemeinsam. Sie kennzeichnen, welches Traditionsessen es im jeweiligen Land am schönsten Tag des Jahres gibt. Da ist Weihnachten viel mehr als Gans oder Würstchen mit Kartoffelsalat. Zum Nachmachen haben wir Ihnen alle Rezepte der Sendereihe zusammengestellt. Wir wünschen viel Freude beim Zubereiten und genießen!

 

Sendung vom 1.Dezember 2017: England

Das typische Weihnachtessen in Großbritannien sieht sehr klassisch aus. Es gibt gefüllten Truthahn. Die Zubereitung beginnt schon ein Tag vor dem ersten Weihnachtstag. Für die Füllung wird benötigt: 200 Gramm Butter, 500 Gramm Kastanien, etwas Zitronensaft, 250 Gramm Staudensellerie, 1 Zwiebel, 250 Gramm Möhren, und 100 Gramm getrocknete Aprikosen. Des weiteren werden 500 Gramm frische, grobe Bratwurst benötigt. Frische Kräuter nach Belieben dürfen nicht fehlen sowie 200 Gramm Toast und ein Ei.

Fürs Stuffing, also die Füllung wird als erstes etwas Butter in der Pfanne mit dem Zitronensaft zum Schmelzen gebracht. Dann kommen die Esskastanien dazu, gekocht und zum Schluss zum Abkühlen gestellt. Vermischen Sie die Kräuter mit den zu Würfeln geschnittenen Gemüse. Abschließend kommen die Aprikosen, die Esskastanien sowie das Wurstfleisch dazu. Das Brot wird gewässert und ausgedrückt. Die Masse wird mit einem Ei gebunden und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Der Truthahn wird gewaschen und mit der Füllung gestopft. Der Braten wird nun mit der restlichen Butter eingerieben und dann in den Ofen geschoben. Begonnen wird mit 220 Grad, später reduzieren sie die Hitze auf 160 Grad. Als Faustregel gilt: 15 bis 20 Minuten für je 450 Gramm Truthahn. Was natürlich auch nicht fehlen darf auf dem Essenstisch in England ist der Christmas Pudding. 

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Sendung vom 2.Dezember 2017: Australien

Wer es klassisch mag, feiert in Down Under mit Truthahn wie in England. Aber auch Fisch kommt gerne auf den Tisch. Da in Australien zu Weihnachten das Thermometer über 30 Grad steigt, ist das Grillen im Park, am Strand oder im Garten ein ganz klarer Favorit.  Wer sich bei unserem Winter dennoch traut zu Grillen, für den haben wir ein paar Highlights für ein echtes Aussie Barbie: Es kommt ordentlich Fleisch auf den Rost. Beliebt sind Lammkottletts mit Salz und Pfeffer, Zitrone und Rosmarin.  Die Australier greifen selten zu exotischen Fleischsorten, auch wenn sie es direkt vor der Tür haben. Krokodil, Strauß oder Känguru kann man mit Glück auch bei uns finden. Auch viele gebratene Zwiebeln und natürlich Baguette sind gern gesehen. Bei den Beilagen werden die Australier immer kreativ: Da gibt es Salate mit gerosteten Pinienkernen und Kürbis und ganz klar Avokado. Toben Sie sich aus. Noch ein guter Dip dazu und schon kann gegessen werden.

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Sendung vom 3.Dezember 2017: Dänemark

Zu Weihnachten kommt hier in Nordeuropa gerne Heringssalat auf den Tisch. Dazu benötigen wir diesmal: 2 marinierte Heringe, 1 Apfel, 2 gekochte Kartoffeln, eine eingelegt rote Bete und eingelegte Gurken.

Alle Zutaten werden in kleine Würfel geschnitten. Für das Dressing werden 75g Creme Fraiche, 4 EL Jogurt, 1 kleine, fein geriebene Zwiebel mit Essig, etwas Senf, Salz und Pfeffer vermischt. Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Der Heringssalat passt perfekt zu einer Scheibe Schwarzbrot.

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Sendung vom 4.Dezember 2017: Ungarn

Hier gibt es als Vorspeise gerne Fischsuppe mit Weißbrot. Weißbrot kann man kaufen und das Rezept für die Suppe gibt es jetzt. Dazu brauchen wir  1 große rote Zwiebel, 4 Knoblauchzehen. 2 gelbe Paprikas, 2 Karotten,  1 Stange Lauch, 400 g gewürfelte Dosentomaten, 400 g Seelachsfilet, 1 Zitrone für den Saft und den Abrieb, Paprikapulver, 2 EL Mehl, 400 mi Fischfond, 400 ml Gemüsebrühe sowie Salz, Pfeffer und etwas Kerbel zum garnieren. 

Zu allererst wird der Fisch in kleine Stücke geschnitten und mit dem Zitronensaft beträufelt. Im Kühlschrank kann das ganze gut durchziehen. Die Zwiebel, Knoblauch und Paprika  werden gewürfelt. Auch der Lauch und die Karotten werden in Ringe geschnitten. Die Zwiebel kommt zuerst mit etwas Öl in die Pfanne. Dazu geben sie dann das restliche Gemüse und würzen mit Paprikapulver.  Das Mehl wird darüber gesiebt und mit den Tomaten, dem Fischfond und der Gemüsebrühe abgelöscht. 15 Min köcheln lassen und mit Pfeffer und Salz noch mal abschmecken. Nun den Abrieb der Zitrone dazu sowie die Fischwürfel. Bei kleiner Hitze 4 Minuten ziehen lassen und schon kann serviert werden. Dabei den Kerbel nicht vergessen.

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Sendung vom 5.Dezember 2017: Brasilien

Brasilien, das Land des exotischen Karnevals. Auch hier sind die Temperaturen wärmer als bei uns. Zu Weihnachten gibt es kalte Speisen. Besonders gerne Fisch. Wir haben aber heute einen Nachtisch, einen Karamell-Flan. Dazu brauchen wir 250 ml Milch und 250 ml gezuckerte Kondensmilch, die auch gegen Sahne ausgetauscht werden kann.  250 g Zucker, drei Eier, Saft einer halben Zitrone, Vanille-Extrakt, 1 Zimtstange und die Schale einer unbehandelten Orange.

Zuerst werden Milch und Sahne erhitzt. Für den Geschmack kommen die Zimtstange und die Orangenschalen dazu, die danach mit einem Sieb wieder herausgefischt werden. Für den Karamellguss werden die Hälfte des Zuckers mit etwas Wasser in einem Topf zum kochen gebracht. Immer schön umrühren, damit nichts anbrennt. Nun kommt der Zitronensaft hinzu. Der Karamellguss wird in eine 25 cm große runde Form gefüllt und der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt. Die Milchmischung wird erneut erhitzt und mit den verquirlten Eiern vermischt. Vanille Extrakt dazu und schon wir das Gemisch auf den Karamellguss gegeben. Die Form kommt in ein Wasserbad, das mit zirka 4 Cm Wasser gefüllt ist. Alles in den Ofen und nach 30 Minuten ist der wunderbare, brasilianische Flan fertig.

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Sendung vom 6.Dezember 2017: Island

"Schneeflockenbrot" oder "Laubbrot" kommt heute auf den Tisch. Für das traditionelle Weihnachtsgebäck brauch man kreative Hände. Aber zuerst zu den Zutaten: 30 ml Milch, etwas Margarine, 500 g Mehl, 2 TL Zucker und Salz, 1 TL Backpulver und 500 g Pflanzenfett zum Frittieren. Das Mehl kann auch mit Vollkorn oder Roggenmehl ausgetauscht werden.

Zuerst wird die Milch erhitzt und mit allen Zutaten vermengt. Den Teig in kleine Stücke teilen und ganz dünn ausrollen. Der Kreis sollte einen Durchschnitt von 15 cm haben. Nun werden Muster in den Teig geschnitzt, dass das Brot am Ende wie eine Schneeflocke aussieht. Anschließend wird das Brot im Fett frittiert, bis es goldbraun ist.

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Sendung vom 7.Dezember 2017: Tschechien

Und hier gibt es panierten Karpfen. Dazu wird benötigt: Natürlich Fisch, 2 Eier, Etwas Mehl und Milch, Maggi und Paniermehl.

Der Karpfen wird zuerst unter Wasser abgewaschen und danach mit einem Küchentuch abgetupft. Nun kommt Salz und Pfeffer dran. Für die Panade werden die Eier, ein Schuss Milch und Mehl mit Maggi vermengt. Darin darf der Fisch jetzt baden und kommt anschließend in die Semmelbrösel. Die Fischstücke kommen in eine Pfanne mit heißem Öl und werden goldbraun angebraten. Besonders gerne wird Kartoffelsalat dazu serviert.

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Sendung vom 8.Dezember 2017: Griechenland

Zur Weihnachtszeit ist eine fleischlastige Suppe im Süden sehr beliebt. Dazu wird benötigt: Jeweils 250 Gramm vom Truthahn, vom Rind, vom Lamm und vom Schwein. Dazu kommen noch anderthalb Tassen Reis, 3 Eier, 3 Zitronen, Salz und Pfeffer.

Zur Zubereitung: Das Fleisch wird zuerst in einen Topf angebraten und dann mit Wasser abgegossen. Mit etwas Salz wird das Ganze 2 Stunden bei geringer Hitze auf dem Herd gelassen. Die entstandene Brühe wird abgesiebt und mit dem Reis wieder zum kochen gebracht. Die Eier werden verquirlt. Der Zitronensaft wird langsam untergerührt. Wenn der Reis gar ist, kommt die Suppe vom Herd und die Soße wird langsam untergemengt. Mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Das Fleisch kann klein geschnitten dazugegeben werden. Die Suppe reicht gut für 8 Personen.

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Sendung vom 9.Dezember 2017: USA

In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es traditionell Truthahn. Wir zeigen ihnen aber heute, was es als Beilage dazu gibt. Corn Pudding.  Für die süße Zugabe benötigen sie 1 Dose Mais, 3 Esslöffel Speisestärke, 2 Eier, 200 ml Milch, 2 Frühlingszwiebeln, 1 Teelöffel Zucker und etwas geriebenen Parmesankäse.

Zuerst wird eine Auflaufform eingefettet. Nun pürieren sie die Hälfte der Maiskörner und verrühren das Ganze mit der Speisestärke, den Eiern, der Milch und dem Zucker. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nun die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit dem übrigen Mais in die Masse geben. Diese kommt dann in die Auflaufform und wird mit Käse bedeckt. Wer es feurig mag, kann noch Chili hinzufügen. Bei 175 Grad wird der Pudding für 45 min gebacken. Eine etwas andere Beilage für den klassischen Braten.

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Sendung vom 10.Dezember 2017: Mexiko


Und hier wird es süß und exotisch. Heute haben wir einen Weihnachtsalat nach mexikanischer Art für sie. Auf der Zutatenliste steht: 1 Dose Ananasstücke, 1 Dose rote Beete, 2 Orangen, 1 Apfel, 1 Banane, 1 Dose grüne Bohnen, 2 kleine Romana Salate, eine Handvoll geröstete Erdnüsse, Granatapfel, etwas Olivenöl und Essig, Salz Zucker und Pfeffer.Sendung vom 10.Dezember 2017: Mexiko

Der Romanasalat wird gewaschen und die Blätter schon auf einer Platte angerichtet. Nachdem die Ananas, die Bohnen und die Rote Beete Zeit zum abtropfen hatten, werden sie auf die Blätter geschichtet. Orangen und Bananen werden geschält und in Stücke geschnitten. Das gleiche passiert mit dem Apfel. Das Obst zum Salat legen. Erdnüsse und Granatapfelkerne darüber streuen. Das Dressing separat verrühren und über den Salat schütten. Mit einer Zitrone garnieren und fertig ist der etwas andere Salat.

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Sendung vom 11.Dezember 2017: Dominikanische Republik.

Für den Schweinebraten nach dominikanischer Art müssen sie nicht ins Flugzeug steigen. Aber viel Zeit sollten sie dennoch mit einpacken. Auf den Einkaufszettel kommt: 3 kg Schweinefleisch  (Schinkenbein), 1 Limette. Für die Würzpaste benötigt man: eine Halbe Tasse Oliven, eine Halbe Tasse Karpern, eine große Zwiebel, 8 Knoblauchzehen, frische Petersilie, 4 Esslöffel Oregano, ordentlich Pfeffer, 2 Paprika, Saft einer Limette und Salz.

In das Fleisch werden tiefe Löcher gestochen parallel zur Muskelfaser. Anschließend reiben sie mit einer Limette über die Löcher, damit der Saft in die Schnitte eindringen kann. Die Gewürzzutaten werden in einem Mixer zu einer groben Paste gemischt. Das Fleisch wird nun mit der Masse gut eingerieben. Für 5 Stunden wird der Braten nun ruhen gelassen, damit die Gewürze einziehen können. Am besten lassen Sie den Braten über Nacht im Kühlschrank. Am nächsten Tag wird der Backofen auf 160 Grad vorgeheizt. Lassen sie das Fleisch 4 Stunden braten, den Braten wenden und mit einem Tranchiermesser tief einstechen, um zu prüfen, dass das Fleisch nicht mehr rosa ist und eine einheitliche Farbe hat. Bei Bedarf den Braten für weitere 30 Minuten in den Backofen (immer mit der Hautseite nach oben), bevor Sie es erneut testen. Nach Bedarf wiederholen. Dazu werden Kartoffeln und Gemüse gereicht.

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Sendung vom 12.Dezember 2017: Neuseeland

Hier gibt es für die kleinen und großen Gingerbread man. An Zutaten wird benötigt: 100g Butter, 125g Ahornsirup, 100g brauner Zucker, 1 TL gemahlener Zimt, 1 TL gemahlener Ingwer, 1/2 TL geriebene Muskatnuss, 1/2 TL Backpulver, etwas Salz, 250g Mehl, und 1 verquirltes Ei. Für die Dekoration kommen noch Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft hinzu. 

Der Ofen wird auf 180 Grad vorgeheizt. Die Butter schmelzen und wieder abkühlen lassen. Danach mit Sirup, Zucker und Ei vermischen. Das Mehl kommt gesiebt hinzu. Und die Gewürze natürlich ebenfalls. Der Teig wird aus gerollt und mit kleinen Formen ausgestochen. Die Lebkuchenmänner kommen für 7 Minuten in den Ofen und werden danach mit einer Masse aus Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft verziert. Auch Perlen sehen gut aus.

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Sendung vom 13.Dezember 2017:  Indien

An Weihnachten laden viele Familien Freunde und Bekannte ein. Heute haben wir einen typischen Weihnachtssnack, der zu dieser Gelegenheit gereicht wird. Für Laddus, eine Süßspeise, benötigen wir nicht viel: 200 ml gesüßte Kondensmilch, 125 g Kokosraspel und gehackte Mandeln

25 Gramm der Kokosraspeln werden beiseite gestellt, diese benötigen wir später. Dann werden die restlichen Kokosrapseln mit der Milch zum Kochen gebracht. Nach 5 Minuten vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Masse wird zu kleinen Kugeln geformt. In die Mitte wird eine Mandel gedrückt. Zum Schluss werden die Kugeln noch einmal in den restlichen Kokosflocken gewälzt.

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Sendung vom 14.Dezember 2017: Lettland

Hier gibt es leckere Speckbrötchen als Vorspeise. Diese brauchen etwas Zeit, deshalb sollten sie nicht auf die letzte Minute darauf kommen, sie zu backen.  dazu benötigen wir für den Teig: 300 g Mehl, 250 ml Milch, 25 g Hefe, 75 g Butter oder Margarine, 25 g Zucker,5 g Salz, 1 Ei. Für die Füllung kommen noch mal 350 g Geräucherten Speck, eine Zwiebel und Pfeffer auf den Einkaufszettel.  Speck und Zwiebel in kleine Würfel hacken und in der Pfanne anbraten. Pfeffer dazu und abkühlen lassen. Für den Teig wird das Mehl gesiebt. Die Hefe wird mit warmer Milch angerührt und dann mit etwas Mehl angefüttert. Der Teig wird zum gehen für 15 Minuten an einen warmen Platz gelassen. Die Butter wird geschmolzen. Zucker und Salz in der restlichen Milch auflösen und auf etwa 35°C erwärmen. Dazu kommt das Ei. Die zerlaufene Butter wird zusammen mit dem restlichen Mehl  und der Milch zum Teig hinzugefügt. Der Teil wird so lange geknetet, bis er sich von den Händen löst und nicht mehr klebt. Wieder für eine Stunde an einen warmen Ort stehen lassen. Der Teig verdoppelt sich währenddessen. Nun werden 30 bis 35 kleine Kugeln geformt. Diese werden flachgedrückt. Die Füllung wird draufgegeben und dann formen sie den Teig zu kleinen Halbmonden. Mit etwas Eigelb bestreichen und schon können die Speckbrötchen in den Ofen. Nach 15 Minuten kommen sie köstlich duftend aus dem Ofen und können verzehrt werden.

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Sendung vom 15.Dezember 2017: Italien

Das  traditionelle  Weihnachtsessen findet am 25. Dezember statt. Die gesamte Familie trifft sich und genießt ein gleich mehrere Gänge. Gestartet wird mit einer Parmesansuppe. Dazu benötigen wir: 200 Gramm Kartoffeln, 2 Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 2 Esslöffel Olivenöl, 100 Milliliter Weißwein, 400 Milliliter Geflügelfond, 200 Gramm Parmesan, 8 Kirschtomaten, 1 Esslöffel Puderzucker, 150 Gramm Sahne, 4 Teelöffel Pesto

Die Kartoffeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Das gleiche geschieht mit den Schalotten und dem Knoblauch. Beides wird in etwas Öl angebraten. Nun kommen die Kartoffeln dazu und es kann mit Wein und Fond abgelöscht werden. 20 Minuten auf dem Herd bei mittlerer Hitze stehen lassen.  In der Zwischenzeit wird der Parmesan gerieben und zur Suppe hinzu gegeben. Kräftig rühren, sonst entstehen schnell Klumpen. Dann werden die Tomaten halbiert und in einer Pfanne angebraten. Mit dem Puderzucker werden die Tomaten karamellisiert. Die Suppe vom Herd nehmen und pürieren. Dann kommt die steif geschlagene Sahne dazu. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Tomaten und etwas Pesto anrichten.

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Sendung vom 16.Dezember 2017: Russland

Hier darf etwas süßes auf keinen Fall fehlen. In Russland sind Süßspeisen sehr beliebt, vor allem der weihnachtliche, russische Apfelkuchen. Besorgen Sie hierfür: 4 Äpfel, 1 Tasse Rum, 200 Gramm Butter, 200 Gramm Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 4 Eier, 200 Gramm Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 125 Gramm gemahlene Haselnüsse, 2 Esslöffel Kakaopulver und 1 Teelöffel Zimt. Die Äpfel werden in kleine Würfel geschnitten und mit Rum übergossen. Eine Stunde ziehen lassen. Die Eier mit Butter und dem Zucker in einer Schüssel aufschlagen.  Das Mehl kommt dazu, sowie das Backpulver, die Nüsse, der Kakao und der Zimt. Als letztes kommen die getränkten Äpfel dazu. Die Teigmasse kommt in eine eingefettete Springform und bei 175 Grad für eine Stunde in den Ofen.

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Sendung vom 17.Dezember 2017: Schweden

Hier gibt es eine besondere Milchreis Variation. In den Tiefen versteckt sich eien Mandel. Wer diese findet, bekommt ein kleines Geschenk überreicht. Folgende Zutaten kommen auf den Einkaufszettel:  200 g Milchreis, 1 l Milch, 150 ml Wasser, 80 g gestiftelte Mandeln, 1 ganze Mandel, 1 Vanilleschote, 4 EL Zucker, 250 ml Sahne, 1 Glas Kirschen, 1 TL Speisestärke, 1 TL Zucker.

Das Wasser wird in einem Topf zum kochen gebracht. Milchreis hinzufügen und 4 Minuten kochen lassen. Dann folgt die Milch, die Vanilleschote und der Zucker. Einmal kurz aufkochen lassen und dann auf niedriger Stufe 30 Minuten quellen lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Die Vanilleschote wird herausgenommen und der Reis kann abkühlen. Die Mangelstifte kommen zum Reis. Die Sahne wird steif geschlagen und untergehoben. Die einzelne Mandel in der Masse verstecken. Von den Kirschen wird etwas Saft mit Speisestärke vermengt. Die restlichen Kirschen kommen mit Saft auf den Herd und werden aufgekocht. Nach einigen Minuten die aufgelöste Speisestärke hinzufügen und mit Zucker abschmecken.  Dann kann gekostet und gesucht werden.

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Sendung vom 18.Dezember 2017: Irland

Und hier kommt wieder Fleisch auf den Tisch. Spiced Beef ist nicht ganz einfach zu kochen und braucht seine Zeit. Eine Woche muss das Rind in den Gewürzen liegen, also schon jetzt anfangen. Für Spiced Beef benötigen sie Kochfleisch vom Rind und eine Menge Gewürze: 50 g grobes Meersalz 35 g brauner Zucker, etwa 20 Beeren Piment sowie 20 Wacholderbeeren, 1 TL Koriander, Ordentlich Pfeffer, 15 Knospen Nelken und 15 Lorbeerblätter. Und zum Schluss etwas frische Muskatnuss.

Die Gewürze werden in einer Gewürzmühle zerkleinert. 1/3 der Menge wird bei Seite gestellt. Mit dem Rest wird das Fleisch mariniert. Dieses kommt in den Kühlschrank. Austretende Flüssigkeit wird von Zeit zu Zeit abgekippt. Nach 3 Tagen kommen die restlichen Gewürze hinzu. Das Fleisch am Weihnachtsmorgen einvakuumieren und wird für 16 Stunden bei 65 Grad im Wasserbad gelassen.

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Sendung vom 19.Dezember 2017: Spanien

Und hier wird es wieder einmal süß. Zum Nachtisch gibt es Mandelnougat. Da diese einen Tag mindestens Trocknen sollten, können diese fürs Weihnachtsfest vorbereitet werden. Das heißt: Weniger Stress an Heiligabend. Für die Süßigkeiten benötigen wir 650 Gramm geschälte Mandeln, 400 Gramm Puderzucker, 100 Gramm Honig, dreimal Eiweiß, 2 Esslöffel Olivenöl und eine Menge Oblaten. Zuerst werden die Mandeln bei 200 grad im Ofen geröstet. 30 Gramm werden danach zur Seite gelegt, der Rest wird gemahlen. Der Honig wir im Wasserbad langsam erhitzt, bis er flüssig ist. Die gemahlenen Mandeln, der Puderzucker das Öl werden zum Honig gegeben und vermengt. Dann wird das Ei getrennt und das Eiweiß kommt hinzu. Der zähe Teig wird fingerdick auf die Oblaten verteilt. Und dann gut trocknen gelassen.

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Sendung vom 20.Dezember 2017: Polen

Hier kommt an Weihnachten kein Fleisch auf den Tisch, dafür umso mehr Fisch. Doch wir haben uns für Gefüllte Eier entschieden. Nicht nur an Ostern sind Eier ein fester Bestandteil des Essens. Beginnen wir mit den Zutaten: 10 Eier, 1 Bund Schnittlauch oder auch Dill, 3 Gewürzgurken, Senf, Salz, Pfeffer und 5 EL Mayonnaise.  Die Eier werden gekocht. Danach abkühlen lassen. Sobald sie kalt sind, werden die halbiert und das Eigelb wird herausgelöffelt. Den Schnittlauch und die Gewürzgurke klein hacken. Mit Senf, Mayonnaise und den Eiern vermengen. Mit einer Spritztülle werden die Eiweißhälften wieder gefüllt.

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Sendung vom 21.Dezember 2017: Frankreich

Für ein klassisches französisches Weihnachtsessen gibt es viele tolle Rezepte. Ganz typisch ist jedoch Ente à l'Orange. Hierzu benötigen wir: 3 Äpfel, etwas Butter, 1 Esslöffel Orangenmarmelade, 1 Ente, 1 Esslöffel Zucker, 6 Orangen, 1 Zitrone, 1 Esslöffel Sherryessig und ein Esslöffel Sherry sowie Speisestärke. Schneiden Sie zunächst die Äpfel in Würfel und dünsten Sie sie in Butter an. Fügen Sie die Orangenmarmelade hinzu und löschen Sie diese mit dem Sherry ab. Die Ente wird von ihren Innereien befreit, gewaschen und gesalzen. Die Apfelmischung kommt in die Ente und diese wird mit Roladennadeln oder Zahnstocher verschlossen. Bei 200 Grad kommt der Vogel in den Backofen für zwei Stunden. Das aufgefangene Fett wird mit 250 Milliliter Wasser und dem Saft einer Zitrone aufgefüllt. Alle 30 Minuten wird die Flüssigkeit über die Ente geschöpft. Für die Soße wird der Zucker mit dem Essig karamellisiert. Dazu kommt der Saft der beiden Orangen. Der Bratenfond wird aus dem Ofen genommen und zur Soße gegeben. Mit Speisestärke wird die Soße gebunden und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

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Sendung vom 22.Dezember 2017: Portugal

In Südeuropa gibt es viele Süßspeisen, wir haben uns heute Kürbiskrapfen herausgepickt. Und dazu wird natürlich Hokkaidokürbis gebraucht, genauso wie Honig, 1 Päckchen Vanillezucker, 140 Gramm Mehl, etwas Salz, 2 TL Trockenhefe, 3 El Jogurt, Öl zum Frittieren sowie Zimt und Zucker zum bestäuben.  Den Kürbis waschen, putzen und würfeln. Lassen sie ihn für 8 Minuten kochen. Danach ist er weich und kann mit einer Gabel zerdrückt werden. Die restlichen Zutaten hinzufügen und für 45 Min. gehen lassen. Nach dieser Zeit wird eine Topf mit Öl befüllt. Das Öl sollte etwa 5 cm hoch stehen. Dann wird mit zwei Esslöffeln der Teig nach und nach in das Öl gegeben. Goldbraun ausbacken, kurz auf einem Küchentuch abtropfen lassen und in der Zimt und Zuckermischung wenden.

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Sendung vom 23.Dezember 2017: Westafrika

Reisgerichte sind sehr beliebt in der westafrikanischen Küche. Bevor es losgeht, sollte der Reis gründlich gereinigt werden. Dadurch löst sich die Stärke und der Reis wird locker. Wir benötigen hierfür 500 g Langkornreis, 5 Esslöffel Tomatenmark, 4 Tomaten, eine Paprika, Chili, 100 ml Öl, 600 ml Hühnerbrühe, eine kleine Zwiebel, ½ Teelöffel Thymian, ½ Teelöffel Curry, 2 Lorbeerblätter, etwas Salz, und Wasser. Der Reis wird  zunächst angekocht. Dazu Reis und zweifache Menge Wasser in einen Topf geben. Sobald das Wasser anfängt zu kochen, den Herd ausschalten. Kaltes Wasser hinzugeben und den Reis sieben. Das Sieben wird noch einmal wiederholt und der Reis danach zur Seite gestellt. Die Tomaten und die Paprika werden püriert und einige Minuten gekocht. Zwiebeln werden im Topf angebraten und die Paprika-Tomaten-Masse hinzugegeben. Kurz anbraten und das Tomatenmark dazutun. Ein Viertel dieser Masse wird zur Seite gestellt. Die Brühe wird zur restlichen Masse hinzugefügt und etwa 7 Minuten gekocht. Die Gewürze kommen hinzu. Der Reis kommt nun hinzu. Reis und Flüssigkeit sollten zu gleichen Teilen im Topf sein. Nun noch mal bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Ist die Flüssigkeit verkocht wird noch der Rest der zur Seite gestellten Soße untergerührt und erhitzt. Zum Reis passt sehr gut Huhn, Wer es exotisch mag, kann sich an Kochbananen ausprobieren.

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Sendung vom 24.Dezember 2017: Luxemburg

Hier gibt es Blutwurst mit Stampfkaroffeln mit einer fruchtigen Note. Wir benötigen: 8 Esslöffel Apfelmuss, 300 Gramm Blutwust, 500 Gramm Kartoffeln, 2 Zwiebeln, etwas Schnittlauch.  Die Kartoffeln werden geschält und gekocht. Währenddessen wird die Blutwurst von ihrer Haut befreit und in Scheiben geschnitten. Zwiebeln schälen und  in Ringe schneiden. In eine Pfanne kommen die Zwiebeln, in eine Zweite die Wurst. Wenn die Kartoffeln durch sind, werden diese gestampft und mit Butter und Salz abgeschmeckt. Nun zum Anrichten. Erst   das Apfelmus auf den Teller, darauf dann das Kartoffelpüree. Die Wurst kommt dazu. Das alles wird mit den Zwiebeln bedeckt und mit Schnittlauch bestreut.

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